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Wie du die Fahreigenschaften beeinflussen kannst

Dein selbstgebautes Kiteboard fährt so, wie du willst

Beim Kiteboard selber bauen kannst du die Fahreigenschaften genau auf dich und deinen Fahrstil abstimmen.

Außerdem sieht dein Board auch genauso aus, wie du möchtest: Deine Ideen + dein Design = dein Prototyp.

Das sind die 5 „Stellschrauben“ für die Fahreigenschaften deines Boards:

  1. Die Outline
  2. Die Tipform
  3. Der Rocker
  4. Die Konkave
  5. Der Flex

1. Die Outline

Die Outline beschreibt den Umriss des Kiteboards

Hier sind einerseits die maximale Länge und Breite des Boards festgelegt, als auch die Breite der Tips. Neben den absoluten Maßen ist das Verhältnis der maximalen Breite zur Tipbreite ausschlaggebend für die Fahreigenschaften.

Schmale Tips

Sind die Tips eher schmal gehalten, so liegt der Flächendruckpunkt beim Fahren zwischen den Füßen und das Fahrgefühl wird komfortabler.

Das Board liegt im hinteren Bereich tiefer im Wasser und bietet so besonders bei hohen Geschwindigkeiten mehr Halt und Kontrolle.

Breite Tips

Bei breiten Tips wandert der Druckpunkt zum hinteren Fuß. Diese Boards gleiten früh an und haben mehr Pop im Absprung, sind allerdings anstrengender zu fahren. Das Board liegt im Heck weniger tief im Wasser und wird „loser“.

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2. Die Tipform

Sind die Ecken der Tips schräg ausgearbeitet, oder sehr rund gestaltet, verkürzt sich die effektive Kantenlänge und das Board wird drehfreudiger.

Sind die Tips eckiger, so bietet einem die lange Kante Halt und Laufruhe.

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3. Der Rocker

Die Rockerlinie beschreibt die Aufbiegung des Boards

Es wird zwischen einem Continous Rocker (Kreisausschnitt), einem 3-Stage Rocker (aufgebogen an den Tips und flach in der Mitte) und einem Hybrid Rocker (Mischform der beiden) unterschieden.

Weniger Rocker

Weniger Rocker verleiht dem Board mehr Laufruhe und ein besseres Höhelaufvermögen, produziert allerdings besonders bei kleinen Boards mehr Spritzwasser.

Mehr Rocker

Ist das Board stärker aufgebogen, so wird es wendiger und lässt sich stärker ankanten. Die Folge ist ein stärkerer Pop, das Board wird bei hohen Geschwindigkeiten allerdings unruhig.

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4. Die Konkave (Bodenkurve)

Die Konkave ist eine hohle Ausprägung der Unterseite von Kante zu Kante. Das strömende Wasser wird so kanalisiert und gibt dem Board zusätzlichen Auftrieb und Druck.

Vorteil

Dies gibt auch dem Absprung mehr Kraft, allerdings muss bei einer tiefen Konkave das Board von vorn nach hinten aus dem Wasser gelöst werden, da es sich sonst an der Wasseroberfläche festsaugt.

Nachteil

Bei der Landung kann die Konkave von Nachteil sein, da das Wasser seitlich erschwert entweichen kann. Die Landungen werden deutlich härter.

Besonders Wakestyler sollten nur eine leichte Konkave, oder einen flachen Unterboden fahren.

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5. Der Flex

Der Flex beschreibt die Steifigkeit des Boards. Die Dicke des Boards sowie die Orientierung und das Flächengewicht der im Laminat enthaltenen Fasern auf der Ober- und Unterseite bedingen die Steifigkeit.

Weiche Boards

Weiche Boards sind besonders in kabbeligen Bedingungen von Vorteil. Auch das Kurvenverhalten verändert sich bei einem weichen Flex. Durch den Kantendruck biegt sich das Board weiter durch und es können engere Radien gefahren werden.

Freerider und Einsteiger werden mit einem weicheren Board mehr Freude haben.

Harte Boards

Ein hartes Board bietet besonders bei harten Landungen mehr Sicherheit.

Da beim Landen das Board entgegen der Rockerlinie gebogen wird, kann es bei zu weichen Boards zum Einspitzeln des vorderen Teils kommen. Bei ausgehakten Sprüngen sollte also auf ein steifes Board gesetzt werden.

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